Unehrenhaft entlassen

Nein, das ist nur ein Symbolbild! (Bildrechte: 50% South Park Studios, 50% Bundespresseamt)

Willkommen auf der Website zum “Tweet des Tages” der Mainzer Rheinzeitung!

Das Thema “Ehrensold” und “Christian Wulff” möchte ich dann doch noch mal vertiefen. Ich hatte ja bereits prophezeit, dass Wulff hinwerfen muss und so kam es dann auch.

Abgesehen von der wirklich lustigen Aussage Wulffs in der Pressekonferenz, er habe sich stets “aufrichtig” und “ehrlich” verhalten (sic!) blieb natürlich auch die Frage der Finanzen nicht aus. Gestern wurde nun beschlossen: Christian Wulff, Bundespräsident für ein Jahr, wird nun den sogenannten Ehrensold beziehen. Das sind 199’000,00€ per anno, umgerechnet also grob fünfhundertfuffzich Tacken am Tag. Für ein Jahr Amtszeit. Nicht schlecht!

Egoismus-Demenz?

Aktuell diskutiert man darüber, ob der Ehrensold für Christian Wulff wirklich angemessen ist und ob die Entscheidung nicht verfrüht getroffen wurde.

Ich persönlich habe ein ganz anderes Problem, nämlich die Tatsache, dass Wulff sich bereits im Juni 2010 in der ZDF-Sendung “Was nun, Herr Wulff?” deutlich zum Ehrensold geäußert hat:

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Heilige Scheiße!

An dieser Stelle wäre eigentlich das Musikvideo zum Song. Dank GEMA verzichte ich dann wohl drauf...

Gerade hat der verbitterte, alte Papst wieder neue Kardinäle ernannt, von denen einige der Dinosaurier noch die Enstehung des Universums als Zeitzeugen mitbekommen haben könnten. Die katholische Kirche will sich verjüngen – aber bitte nicht, wenn darunter die Diskriminierung und Menschenverachtung leiden würde.

Es gibt kaum einen Song, den ich dem Papst lieber einmal vorträllern würde, als “Fuck You” von Lily Allen:

So you say
It’s not okay to be gay
Well, I think you’re just evil
You’re just some racist who can’t tie my laces
Your point of view is medieval

Wer mich privat kennt, weiß auch, dass ich gerne über die mangelnde Säkularisierung (Trennung von Staat und Kirche) lamentiere. Die Kirchen haben in fast jedem Element dieses Staatssystem die Finger drin, und das meistens ohne Fachwissen und Berechtigung. Sei es die Tatsache, dass der Staat für das Unternehmen “Kirche” die Steuern eintreibt oder dass Vertreter der Kirche bei der Diskussion um Atomstrom mitreden dürfen.

Ein interessantes Urteil ist nun im Bezug auf Meinungsfreiheit vs. Kirche gefallen. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Marlboro: Maybe not

Hängt überall in Mainz: Entscheide dich und rauche endlich! Wobei dieses Motiv noch das subtilste ist. (Bushaltestelle Hebbelstraße, Mainz-Lerchenberg)

Zigaretten sind ungesund, stinken und machen cool – so viel wissen wir. Und weil diese Kombination trotz aller Warnungen immer noch dazu führt, dass Menschen mit dem Rauchen anfangen, ist Zigarettenwerbung in Kinos, Fernsehen und Zeitschriften bereits verboten. Aber eine letzte Festung hat die Zigarettenwerbung: Plakate. Und so werden wir v.a. an Bushaltestellen immer noch zugepflastert von Marlboro, Lucky Strikes und Co.

Aktuell extrem pervers: Die Kampagne “Don’t be a Maybe!“ von Marlboro. Die Message ist einfach und richtet sich scheinbar an alle Menschen, die noch zögern, mit dem Rauchen anzufangen. Vom Plakat prangt uns in riesigen Lettern entgegen:

Don’t be a Maybe
- be Marlboro!

Zu deutsch: Sei kein vielleicht, sei Marlboro! Das ist ein unverblümter Aufruf zum Rauchen, dass es kaum dreister geht. Natürlich steht unten drunter der obligatorische Hinweis, dass Rauchen “eventuell unter Umständen möglicherweise” tödlich sein könnte. In Schriftgröße -2.

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Wenn Wulff und Friede telefonieren…

Anti-Wulff-Demo vor Bellevue: Die Aussage kann man nur unterschreiben. (Bild © Focus.de)

Aktuell ist ja Traumwinter in Deutschland: Finanzkrise, die FDP auf Selbstzerstörungskurs, vom Staat “aus Versehen” finanzierter Naziterror… es wird nicht langweilig! Um so besser, dass jetzt auch noch unser Bundespräsident jeden Tag tiefer ins Klo greift, während Angela Merkel daneben steht und pfeifend zuguckt.

Der Bundespräsident ist eher ein nominelles Amt. Wirkliche “Macht” bietet es aus den ersten Blick nicht, dafür ist es aber das höchste Amt im Staat – mit Veto-Funktion für Gesetze. Wenn der Bundespräsi also schon keine eigenen Gesetze einbringen kann, fällt ihm aber doch eine wichtige Kontrollfunktion zu. Und gerade deswegen basiert das Amt sehr auf Vertrauen und Würde: Er ist praktisch der “moralische TÜV” für Gesetze. Um so peinlicher, was Wulff aktuell anstellt.

Dabei hat es im Juni 2010 so gut angefangen!

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Das Grauen aus der Kaffeemaschine

Zu Weihnachten hat der Stimpy was ganz tolles bekommen: Eine “Caffissimo“-Maschine von “Cheap-eau“. Diese wunderbare Kaffeemaschine funktioniert mit kleinen Dosen bzw. Kapseln. Der Vorteil liegt auf der Hand: Luftdicht versiegelt bis zur Zubereitung und kein ekelhafter Kaffeefilter, der tropft und stinkt. Kapsel rein, Knopf drücken, Kapsel in den Müll. Gute Sache!

Jetzt sind die Kapseln von Tchibo aber wirklich, wirklich ziemlich teuer, auch wenn laut Albert (unserem inoffiziellen Kaffee-Experten) der Kaffee “awesome!!!” ist. Daher sucht man automatisch nach Alternativen.

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Frohes neues Jahr!

Hurra! Wir haben es mal wieder geschafft, Silvester trotz Vollrausch nicht im Krankenhaus zu landen!

Für manche selbstverständlich, für andere eine Wahnsinnsleistung…

 

Jedenfalls hoffen wir von der stimpyworld, dass ihr ein erfolgreiches Jahr 2011 hattet und noch ein erfolgreicheres Jahr 2012 haben werdet!

Und auf dass Eure guten Vorsätze für das Jahr länger andauern als die ersten beiden Januarwochen :)

Unsere Vorsätze beinhalten definitiv, mehr Artikel in diesen Blog zu schreiben, also schaut öfter mal vorbei…

 

Frohes Neues wünschen

Stinky & arbeitsloso

…quatsch, verkehrt…

Stümper & matroso

Ah, jetzt hab ich’s:

Stimpy und mafioso! ;)

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Wenn die GEZ dreimal klingelt

Ich bin ein freundlicher, rechtschaffender Student. Obwohl ich nur 400€ im Monat verdienen darf, zahle ich fleißig meine GEZ-Gebühren, seit ich von daheim ausgezogen bin.

Meiner Meinung nach ist die GEZ eine grenzlegale Institution. Sie nötigt jeden Bürger intime Daten herauszugeben und in den meisten Fällen Geld abzudrücken, egal ob man nun die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nutzt oder nicht.

Natürlich ist auch mir klar, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanzieren muss. Das tut er auch schon von ganz alleine. Auf SWR3 laufen im Radio alle halbe Stunde Werbespots und auch im Vorabendprogramm oder bei Sportübertragungen stehen ARD und ZDF den Privaten in nichts nach. Allein das ist eine Farce an sich! Für gebührenfinanziertes Fernsehen (und die öffentlich-rechtlichen Sender sind für mich Pay-TV) müsste ein Werbeverbot gelten, Ende aus.

Und vor allem weniger Müll auf unsere Kosten produzieren! Abgesehen von dem beträchtlichen Mitarbeiterstab, den ARD, ZDF und angeschlossene Rundfunkhäuser so beschäftigen (grundsätzlich löblich, der Arbeitsmarkt dankt) wird es mir nie begreiflich sein, warum wirklich jeden Vorabend mehrere Dutzend Soaps laufen müssen. Oder warum beispielsweise jedes der dritten Programme seine eigene Sportschau hat.

Man kann viel am Programm der öffentlich-rechtlichen Sender herummäkeln – es gibt aber wirklich gute Gründe für den gebührenfinanzierten Rundfunk. DASDING zum Beispiel, oder Wissen macht Ah! und ähnliche Formate. Oder weitgehend unabhängige Nachrichten.

Zugeben muss ich aber, dass meine Kommunikation mit der GEZ daher etwas gestört ist – und das von meiner Seite aus, und zwar absichtlich. Ich provoziere, schikaniere und nerve die GEZ seit jeher, indem ich grundsätzlich keine Formulare ausfülle, nie eine Briefmarke draufklebe und schon gar nicht erst Fristen einhalte.

Beispiele gefällig? Den Rest des Eintrags lesen. »

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“Dear Diary…”: 16. September

Den kompletten September verbringe ich mit meinem Vater in Amerika. Ich versuche mal Tagebuch zu führen, was ich so jeden Tag erlebe. Ob ich das schaffe? Mal sehen. Heute der 16. September.

Erstmal habe ich die Durchnummerierung der Einträge geändert, ich blick selbst nicht mehr durch. ;-)

Heute war ich jedenfalls wieder auf dem Beach Boardwalk in Santa Cruz – jenem Vergnügungspark direkt am Strand, von dem ich schon vor ein paar Tagen berichtet hatte. Den Rest des Eintrags lesen. »

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“Dear Diary…”: 14. September

Den kompletten September verbringe ich mit meinem Vater in Amerika. Ich versuche mal Tagebuch zu führen, was ich so jeden Tag erlebe. Ob ich das schaffe? Mal sehen. Hier der 14. September.

Etwas verspätet, aber hier ist der elfte Teil. Ich habe nicht immer die Lust gleich morgens nach dem Aufstehen das Tagebuch weiter zu schreiben, deswegen… ;-)

Es wird Zeit mal ein paar Worte über das Hotel zu verlieren, in dem wir wohnen. Den Rest des Eintrags lesen. »

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